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Fastbill kündigen

So kündigen Sie Ihr Fastbill-Abonnement einfach und sicher – keine langen Vertragslaufzeiten, monatlich kündbar. Alle Schritte, Fristen und wichtige Hinweise zur Datensicherung für die Online-Buchhaltungssoftware aus Frankfurt.

Zuletzt aktualisiert:

Kurzübersicht: Fastbill kündigen

Anbieter
Fastbill GmbH, Frankfurt am Main
Kündigungsfrist
0 Tage – monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit bei monatlichen Abos
Kündigungsweg
Online im Account: Einstellungen > Abonnement kündigen
Kündigung wirksam
Zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums (Monat oder Jahr)
Kontakt
support@fastbill.com oder Kontaktformular auf fastbill.com
Postadresse
Fastbill GmbH, Marienburgstraße 7, 60528 Frankfurt am Main
Wichtiger Hinweis
Alle Daten vor Kündigung exportieren – nach Vertragsende kein regulärer Datenzugriff mehr möglich

Fastbill ist eine cloudbasierte Rechnungs- und Buchhaltungssoftware der Fastbill GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, die sich auf die Bedürfnisse von Selbstständigen, Freiberuflern und kleinen Unternehmen spezialisiert hat. Die Software bietet Rechnungsstellung, Ausgabenverwaltung, Belegerfassung per App, automatische Bankverknüpfung und Auswertungen für die Buchhaltung. Ein besonderer Vorteil von Fastbill ist die flexible Vertragsgestaltung: Es gibt keine starren Mindestlaufzeiten, und das Abonnement kann monatlich oder jährlich geführt werden. Wer monatlich zahlt, kann das Abo jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen – es gibt keine lange Kündigungsfrist, die eingehalten werden muss.

Die Kündigung eines Fastbill-Abonnements ist so gestaltet, dass Nutzer die Kontrolle über ihr Abo behalten. Zur Kündigung navigieren Nutzer in ihrem Fastbill-Konto zu den Einstellungen und dort zum Bereich "Abonnement kündigen". Der Prozess führt schrittweise durch die Kündigung, zeigt das genaue Datum an, zu dem die Kündigung wirksam wird, und ermöglicht die Auswahl eines Kündigungsgrunds. Anschließend wird zwischen zwei Optionen unterschieden: Entweder das Abonnement wird lediglich deaktiviert (der Account bleibt bestehen und kann jederzeit reaktiviert werden) oder der Account wird vollständig gelöscht. Wer Daten langfristig aufbewahren muss, sollte beachten, dass nach einer vollständigen Kontolöschung auch die gespeicherten Daten nicht mehr verfügbar sind.

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Ein wichtiger Aspekt bei der Fastbill-Kündigung ist die Datensicherung. Nach Ablauf der Kündigungsfrist endet der Zugang zum Account – eine Wiederherstellung für Datenzwecke ist laut Support-Informationen innerhalb von drei Monaten nach der Kündigung möglich, indem der Support kontaktiert wird, der den Account für vier Tage reaktivieren kann. Diese Option existiert jedoch nicht dauerhaft: Danach werden die Daten endgültig gelöscht. Exportieren Sie daher vor der Kündigung unbedingt alle relevanten Daten: Rechnungen, Ausgaben, Belege und Berichte. Die gesetzliche Aufbewahrungspflicht für Buchhaltungsunterlagen in Deutschland beträgt zehn Jahre und gilt unabhängig davon, ob die verwendete Software noch genutzt wird oder nicht.

Fastbill bietet verschiedene Exportmöglichkeiten, darunter PDF-Exporte für Einzelrechnungen, CSV-Exporte für Umsatz- und Ausgabenlisten sowie DATEV-kompatible Exporte für die Steuerberatung. Nutzen Sie diese Funktionen frühzeitig und stellen Sie sicher, dass alle exportierten Daten vollständig und lesbar sind. Bewahren Sie die exportierten Dateien sicher auf – entweder lokal auf einem verschlüsselten Speichermedium oder in einem sicheren Cloud-Speicher. Wenn Sie von Fastbill zu einer anderen Buchhaltungslösung wechseln, klären Sie vorab die Datenimportmöglichkeiten der Nachfolgelösung und planen Sie genug Zeit für die Migration ein.

Fastbill kündigen – Schritt für Schritt

1

Abonnementdetails und nächsten Abrechnungstermin prüfen

Melden Sie sich in Ihrem Fastbill-Konto an und prüfen Sie unter den Einstellungen Ihren aktuellen Tarif, die Vertragslaufzeit und das nächste Abrechnungsdatum. Notieren Sie, wann das aktuelle Abrechnungsperiode endet, damit Sie wissen, bis wann Sie kündigen müssen, um keine weitere Zahlung zu veranlassen.

2

Alle Daten aus Fastbill exportieren

Exportieren Sie vor der Kündigung vollständig alle relevanten Daten: Rechnungen und Angebote als PDF, Ausgaben- und Umsatzlisten als CSV, DATEV-Exporte für Ihren Steuerberater sowie alle Kundenkontakte. Prüfen Sie die exportierten Dateien auf Vollständigkeit und Lesbarkeit. Bewahren Sie die Dateien langfristig auf, da Buchhaltungsunterlagen zehn Jahre lang aufbewahrt werden müssen.

3

Kündigung im Fastbill-Account einleiten

Öffnen Sie Ihr Fastbill-Konto unter my.fastbill.com und navigieren Sie zu den Einstellungen. Klicken Sie auf "Abonnement kündigen" (direkter Link: my.fastbill.com/index.php?cmd=106). Das System führt Sie Schritt für Schritt durch den Kündigungsprozess und zeigt Ihnen das genaue Datum an, zu dem die Kündigung wirksam wird.

4

Kündigungsoptionen auswählen

Fastbill bietet zwei Optionen: (1) Abonnement deaktivieren – der Account bleibt erhalten und kann jederzeit reaktiviert werden, Daten bleiben vorübergehend zugänglich. (2) Account vollständig kündigen – alle Daten werden nach Ablauf der Frist gelöscht. Wählen Sie die Option, die Ihren Bedürfnissen entspricht. Bei Unsicherheit wählen Sie zunächst die Deaktivierung.

5

Kündigungsgrund angeben und bestätigen

Wählen Sie im Kündigungsprozess einen Kündigungsgrund aus (freiwillige Angabe) und bestätigen Sie die Kündigung. Nach der Bestätigung erhalten Sie eine Übersicht mit dem genauen Beendigungsdatum. Machen Sie einen Screenshot dieser Übersicht.

6

Bestätigung per E-Mail prüfen und aufbewahren

Prüfen Sie Ihren E-Mail-Posteingang auf eine Kündigungsbestätigung von Fastbill. Bewahren Sie diese E-Mail dauerhaft auf. Falls keine Bestätigung eingeht, kontaktieren Sie den Fastbill-Support unter support@fastbill.com und fordern Sie eine schriftliche Bestätigung mit dem Beendigungsdatum an.

7

Steuerberater informieren und Kontoauszüge prüfen

Informieren Sie Ihren Steuerberater über den Software-Wechsel. Prüfen Sie nach dem Vertragsende Ihre Kontoauszüge auf unberechtigte Abbuchungen. Widerrufen Sie ggf. das SEPA-Lastschriftmandat bei Ihrer Bank. Bei Fragen wenden Sie sich an support@fastbill.com.

Tipp: Nutzen Sie unsere kostenlose Kündigungsvorlage weiter unten.

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Tipps für Ihre Fastbill Kündigung

1
Fastbill unterscheidet bei der Kündigung zwischen "Abonnement deaktivieren" und "Account vollständig kündigen". Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie zunächst die Deaktivierung. Der Account bleibt dann bestehen, Sie können ihn jederzeit reaktivieren und weiterhin auf Ihre Daten zugreifen – ohne monatliche Kosten. Erst wenn Sie sicher sind, dass Sie keine Daten mehr benötigen, löschen Sie den Account endgültig.
2
Fastbill erlaubt eine nachträgliche Datenrettung: Wenn Sie gekündigt haben und doch noch Zugriff auf Ihre Daten benötigen, können Sie den Support (support@fastbill.com) bis zu drei Monate nach der Kündigung kontaktieren. Der Account wird dann für vier Tage reaktiviert, damit Sie Ihre Daten herunterladen können. Danach werden die Daten endgültig gelöscht. Verlassen Sie sich jedoch nicht auf diese Option und sichern Sie Ihre Daten immer vor der Kündigung.
3
Die Kündigung bei Fastbill ist vor der nächsten Aboerneuerung vorzunehmen – nicht erst danach. Wenn das Abo bereits verlängert wurde, sind Sie für den neuen Abrechnungszeitraum zahlungspflichtig, auch wenn Sie unmittelbar danach kündigen. Setzen Sie sich daher rechtzeitig eine Erinnerung vor dem nächsten Verlängerungsdatum.
4
Nutzen Sie den DATEV-Export von Fastbill, wenn Ihr Steuerberater DATEV verwendet. Dieser Export enthält alle steuerrelevanten Buchungssätze und erleichtert die lückenlose Übergabe der Buchhaltungsdaten. Klären Sie vorab mit Ihrem Steuerberater, welches DATEV-Format benötigt wird.
5
Wenn Sie von Fastbill zu einer anderen Buchhaltungssoftware wechseln möchten, testen Sie die neue Lösung parallel während Ihrer Fastbill-Restlaufzeit. Die meisten deutschen Anbieter wie sevDesk, Lexoffice oder Papierkram bieten kostenlose Testphasen an. Führen Sie die Datenmigration durch, bevor Sie Fastbill kündigen, damit kein Datenverlust entsteht.
6
Wenn Ihre Buchhaltungsdaten aus steuerlichen Gründen aufbewahrt werden müssen, reicht es nicht, lediglich den Fastbill-Account zu deaktivieren. Exportieren Sie alle relevanten Daten in ein langfristig lesbares Format (PDF, CSV) und sichern Sie diese auf einem dauerhaft zugänglichen Speichermedium. Digitale Aufbewahrung ersetzt die analoge Aufbewahrungspflicht nur, wenn die Lesbarkeit über zehn Jahre gewährleistet ist.
7
Falls Fastbill die Preise erhöht oder die AGB wesentlich ändert, prüfen Sie, ob ein außerordentliches Kündigungsrecht besteht. Bei wesentlichen Änderungen können Sie in der Regel innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung außerordentlich kündigen. Lesen Sie die von Fastbill versendeten Informationsschreiben daher sorgfältig.
8
Prüfen Sie, ob Sie bei Fastbill eventuell noch ungenutzte Credits für den Postversand haben. Diese Credits verfallen bei der Kündigung und werden nicht erstattet. Verbrauchen Sie verbleibende Credits vor der Kündigung oder berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Entscheidung.
9
Wenn Sie mehrere Benutzer in Ihrem Fastbill-Account haben, informieren Sie diese rechtzeitig über die bevorstehende Kündigung. Alle Nutzer verlieren nach Vertragsende den Zugang. Stellen Sie sicher, dass alle Nutzer ihre persönlichen Daten und Einstellungen rechtzeitig gesichert haben.

Häufige Fragen: Fastbill kündigen

Rechtliche Hinweise

Wichtige Information für Verbraucher

Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Die verbindlichen Kündigungsbedingungen entnehmen Sie bitte Ihrem Fastbill-Vertrag und den aktuellen AGB auf fastbill.com. Fastbill GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Alle Angaben entsprechen dem Stand der Recherche und können sich ändern. Für Fragen wenden Sie sich an support@fastbill.com.

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