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Slack kündigen – Vom bezahlten Plan auf Free wechseln

Slack Pro oder Business+ kündigen Sie jederzeit ohne Kündigungsfrist über die Workspace-Einstellungen. Nur der Workspace Owner kann das Abo beenden – so geht es Schritt für Schritt.

Zuletzt aktualisiert:

Kurzübersicht: Slack kündigen

Kündigungsfrist
Keine – jederzeit zum Ende des Abrechnungszeitraums
Wer kann kündigen
Nur Workspace Owner oder das upgradenede Mitglied
Anbieter
Slack Technologies, LLC (Tochter von Salesforce), San Francisco, CA, USA
Kündigung bedeutet
Downgrade auf den kostenlosen Free-Plan (kein Löschen des Workspaces)
Nachrichtenhistorie nach Kündigung
Nur letzte 90 Tage sichtbar (ältere Nachrichten bleiben erhalten, aber verborgen)
Rückerstattung bei Downgrade
Anteilige Slack-Credits für ungenutzte bezahlte Laufzeit (kein Bargeld)
Datenexport
Empfohlen vor Downgrade: Export aller Nachrichten über Workspace-Einstellungen

Slack ist eine der meistgenutzten Business-Kommunikationsplattformen weltweit. Das von Salesforce betriebene Tool bietet Echtzeit-Messaging, Dateifreigaben, App-Integrationen und strukturierte Kanäle für Teams jeder Größe. Nach einer Übernahme durch Salesforce im Jahr 2020 für rund 27 Milliarden US-Dollar hat Slack seine Funktionen weiter ausgebaut und ist heute tief in die Salesforce-Produktwelt integriert. Neben einem kostenlosen Free-Plan gibt es den Pro-Plan (ab 7,25 Euro pro Nutzer und Monat bei Jahresabrechnung) und den Business+-Plan (ab 12,50 Euro pro Nutzer und Monat) sowie Enterprise Grid für große Organisationen.

Der kostenlose Free-Plan bietet grundlegende Funktionen: Messaging mit bis zu 10 App-Integrationen, Zugriff auf die letzten 90 Tage Nachrichtenhistorie (seit einem Update 2022 wurde die frühere 10.000-Nachrichten-Beschränkung auf 90 Tage umgestellt) sowie Einzel-Videoanrufe. Der Pro-Plan und Business+-Plan heben diese Einschränkungen auf: Unbegrenzte Nachrichtenhistorie, unbegrenzte App-Integrationen, Gruppenanrufe mit bis zu 50 Teilnehmern und erweiterte Verwaltungstools stehen dann zur Verfügung. Für Teams, die lediglich grundlegendes Messaging benötigen und keine archivierten Nachrichten älter als 90 Tage abrufen müssen, ist der Free-Plan oft völlig ausreichend.

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Die Kündigung eines bezahlten Slack-Plans – genauer: der Wechsel zurück auf den Free-Plan – ist ausschließlich Workspace Ownern und Mitgliedern vorbehalten, die das Workspace-Upgrade selbst vorgenommen haben. Reguläre Mitglieder können das Abo nicht kündigen. Wichtig zu verstehen: Slack bietet keine "Kündigung" im klassischen Sinne, bei der ein Konto gelöscht wird – stattdessen wird das bezahlte Abo auf den kostenlosen Free-Plan heruntergestuft. Der Workspace bleibt bestehen, alle Nachrichten, Kanäle und Dateien bleiben erhalten, jedoch mit den Einschränkungen des Free-Plans.

Nach dem Downgrade auf Free sind nur noch die letzten 90 Tage der Nachrichtenhistorie sichtbar. Ältere Nachrichten sind nicht gelöscht, sondern lediglich ausgeblendet – ein erneutes Upgrade stellt sie sofort wieder her. Dateien und Integrationen, die den Free-Plan übersteigen, werden ebenfalls eingeschränkt. Teams sollten diesen Übergang sorgfältig planen: Kritische Informationen aus älteren Nachrichten sollten vor dem Downgrade exportiert werden. Slack bietet dafür einen offiziellen Datenexport für Workspace Owner an, der alle Nachrichten und Dateien als JSON-Archiv exportiert.

Slack kündigen – Schritt für Schritt

1

Slack-Workspace als Owner oder Billing Admin öffnen

Melden Sie sich bei Slack an und stellen Sie sicher, dass Sie als Workspace Owner oder als das Mitglied angemeldet sind, das das Upgrade vorgenommen hat. Nur diese Rolle hat Zugriff auf die Abonnement-Verwaltung. Reguläre Mitglieder und Administratoren können das Abo nicht kündigen.

2

Workspace-Menü öffnen und Abrechnung aufrufen

Klicken Sie auf den Namen Ihres Workspaces in der oberen linken Ecke (Desktop-App oder Browser). Es öffnet sich ein Dropdown-Menü. Wählen Sie dort "Abrechnung verwalten" (Manage billing). Falls Sie die ältere Oberfläche verwenden, finden Sie diese Option unter "Einstellungen & Verwaltung" und dann "Workspace-Einstellungen".

3

Reiter "Übersicht" und Plan-Wechsel aufrufen

Sie gelangen zur Abrechnungsseite Ihres Workspaces. Klicken Sie auf den Reiter "Übersicht" (Overview). Hier sehen Sie Ihren aktuellen Plan, die Anzahl der aktiven Mitglieder und das nächste Abrechnungsdatum. Klicken Sie auf "Abonnement ändern" oder "Plan ändern".

4

Auf den Free-Plan downgraden

Im Dialog zur Planänderung wählen Sie den kostenlosen Free-Plan. Slack zeigt Ihnen die Konsequenzen des Downgrades an: eingeschränkte Nachrichtenhistorie (90 Tage), maximal 10 App-Integrationen und wegfallende Premium-Funktionen. Lesen Sie diese Hinweise sorgfältig durch. Klicken Sie auf "Auf Free-Plan wechseln" oder die entsprechende Bestätigungsschaltfläche.

5

Downgrade bestätigen und Zeitpunkt wählen

Slack bietet die Option, den Wechsel sofort oder zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums vorzunehmen. Wählen Sie "Am Ende des Abrechnungszeitraums", um den bezahlten Zeitraum noch vollständig zu nutzen. Bestätigen Sie die Auswahl. Slack kann Ihnen je nach Situation auch Slack-Credits für die verbleibende Laufzeit gutschreiben.

6

Datenexport vor dem Downgrade durchführen

Empfohlen: Bevor der Downgrade wirksam wird, exportieren Sie alle Workspace-Daten. Gehen Sie in den Workspace-Einstellungen zu "Einstellungen" und dann "Daten importieren/exportieren". Klicken Sie auf "Exportieren". Der Export enthält alle Nachrichten und Dateien als ZIP-Archiv und wird an Ihre E-Mail-Adresse gesendet.

7

Bestätigung prüfen und Team informieren

Sie erhalten eine Bestätigungs-E-Mail von Slack über den Planwechsel. Informieren Sie Ihr Team rechtzeitig über den bevorstehenden Downgrade – besonders wichtig ist der Hinweis, dass Nachrichten älter als 90 Tage nach dem Wechsel nicht mehr direkt sichtbar sind. Das Team kann in der Übergangszeit wichtige Informationen sichern.

Tipp: Nutzen Sie unsere kostenlose Kündigungsvorlage weiter unten.

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Tipps für Ihre Slack Kündigung

1
Führen Sie vor dem Downgrade unbedingt einen vollständigen Datenexport durch – so verlieren Sie keinen Zugriff auf wichtige ältere Nachrichten und Dateien.
2
Slack-Nachrichten älter als 90 Tage sind nach dem Downgrade auf Free nicht gelöscht, sondern nur ausgeblendet. Ein erneutes Upgrade stellt sofort wieder den vollen Zugriff her.
3
Informieren Sie alle Workspace-Mitglieder mindestens 1 Woche vor dem Downgrade, damit sie wichtige Informationen aus älteren Kanälen sichern können.
4
Wenn Ihr Unternehmen kritische Integrationen mit mehr als 10 Apps nutzt, prüfen Sie vor dem Downgrade, welche 10 Integrationen Sie behalten möchten – alle weiteren werden beim Wechsel auf Free deaktiviert.
5
Anteilige Rückerstattungen bei Slack erfolgen in Form von Slack-Credits, nicht als Barerstattung auf Ihre Kreditkarte. Diese Credits können für zukünftige Slack-Zahlungen verwendet werden.
6
Als Workspace Owner können Sie vor dem Downgrade die Eigentümerschaft des Workspaces an ein anderes Mitglied übertragen, ohne das Abo zu kündigen – praktisch bei einem Personalwechsel.
7
Wenn das Ziel lediglich Kosteneinsparung ist, prüfen Sie zunächst, ob ein Wechsel von der monatlichen auf die jährliche Abrechnung ausreicht – das spart in der Regel 15–20 % pro Jahr.
8
Workspace Owner können über die Slack-Exportfunktion auch selektiv bestimmte Kanäle exportieren, anstatt den vollständigen Workspace-Export zu wählen.

Häufige Fragen: Slack kündigen

Rechtliche Hinweise

Wichtige Information für Verbraucher

Die Kündigung eines bezahlten Slack-Plans ist technisch ein Downgrade auf den kostenlosen Free-Plan – der Workspace bleibt bestehen. Nur Workspace Owner oder das Mitglied, das das Upgrade vorgenommen hat, kann diesen Schritt durchführen. Reguläre Mitglieder können ihr eigenes Mitgliedskonto innerhalb eines Workspaces deaktivieren, aber nicht das Workspace-Abonnement kündigen.

Der wichtigste Aspekt beim Downgrade ist die Nachrichtenhistorie: Im Free-Plan sind nur die letzten 90 Tage sichtbar. Ältere Nachrichten werden nicht gelöscht – ein erneutes Upgrade stellt sie sofort wieder her. Dennoch sollten Workspace Owner vor einem Downgrade einen Datenexport durchführen, um sicherzustellen, dass wichtige Informationen gesichert sind. Dieser Export kann über die Workspace-Einstellungen angefordert werden.

Slack gibt bei Jahreszahlungen keine Barerstattungen, kann aber anteilige Credits für ungenutzte Zeiträume gutschreiben. Diese Credits sind nicht auf Bargeld übertragbar und verfallen, wenn kein bezahltes Slack-Abonnement mehr besteht.

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